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Austrocknung -
Exsikose
Der Flüssigkeitsmangel im
Körper bewirkt die Austrocknung der Haut. Außerdem wird die Denk- und
Artikulationsfähigkeit eingeschränkt.
Ursache hierfür ist unter
anderem die Tatsache, dass im Alter der Durst nachlässt
ein Flüssigkeitsmangel wird
selten wahrgenommen. Durch häufige Inkontinenz und nächtlichen Harndrang wird
überdies noch weniger getrunken. Auch hier sind insbesondere das Pflegepersonal
und die Angehörigen besonders gefragt, um dem Flüssigkeitsmangel vorzubeugen.
Gewicht
Gefährdet sind sehr dünne und
auch sehr dicke (adipöse) Menschen. Sie neigen stärker zur Entwicklung eines Dekubitus, da der Druck durch die
anatomischen und physikalischen Verhältnisse größer ist.
Inkontinenz
Durch die Gabe von
Inkontinenzmitteln können Stuhl, Bakterien und Urin auf die Haut gelangen und
dadurch Hautschäden entstehen lassen.
Stoffwechsel –
und neurologische Erkrankungen
Diabetes mellitus oder der
Schlaganfall als bereits vorhandene Grunderkrankungen können die Entstehung
eines Dekubitus begünstigen.
Infektion
Infektionen können Fieber
entwickeln und die allgemeine Abwehr schwächen. Dieses Fieber
führt zu vermehrtem Schwitzen und die
damit verbundene Feuchtigkeit weicht die Haut auf und setzt die
Widerstandskraft der Haut herab.
Extrinsische
Faktoren ( = von außen kommend)
Körperhygiene
Fehlende oder übertriebene
Körperhygiene können auch zu einer Schädigung der Haut führen. In diesem
Zusammenhang sind Salben, Seifen, Cremes usw. nicht immer positiv, da sie die
Poren verstopfen können und auch zur Austrocknung Beihilfe leisten können.
Medikamente
Beruhigungsmittel und
Schmerzmittel haben zur Folge, dass durch Druck verursachte Schmerzen u. U.
nicht wahrgenommen werden können und sind daher zu vermeiden.
Feuchtigkeit
Feuchtigkeit z. Bsp. durch
Schwitzen oder Inkontinenz führt zum Aufquellen der oberen Hautschicht. Die
Haut wird leichter verletzbar und Krankheitserreger können sich vermehren.
Lagerung
Durch falsche Lagerung kann die Haut reißen und dadurch
Verletzungen erfahren.
Insbesondere die 90%
Seitenlagerung kann einen Dekubitus
fördern.
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